Regione Autonoma Trentino-Alto Adige
Autonome Region Trentino-Südtirol
Mittwoch, 8. September 2010   
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Curriculum
DR. MARGHERITA COGO

Margherita Cogo
Margherita Cogo ist in Tione geboren und hat bis zu ihrem Amtsantritt als Bürgermeisterin literarische Fächer unterrichtet. 1985 wurde sie erstmals in den Gemeinderat Tione als Kandidatin der Sozialistischen Partei Italiens gewählt. 1990 verlässt sie diese Partei und tritt der Bürgerliste "Impegno Civico“ bei. Sie wird 1993 zur Bürgermeisterin von Tione ernannt und in der Direktwahl von 1995 in ihrem Amt bestätigt, wobei sie stets einem mitte-links orientierten Ausschuss vorstand. 1997 wird sie in den Gemeindeverband gewählt, wo sie im Verbandsausschuss die Bereiche Kultur und Gesundheit übernimmt. Seit 1995 ist sie die Vorsitzende des Sanitätsbezirkes der Judikarien. 1998 tritt sie der Partei der Linksdemokraten bei, um einen Fortbestand des historischen und kulturellen Gedankengutes der Linken, nämlich Solidarität, Schutz der Schwächeren, Arbeit, Gerechtigkeit und hauptsächlich soziale Gerechtigkeit aufrecht zu erhalten.
Sie ist die erste Frau an der Spitze des Regionalausschusses (1999-2002). Unter ihrem Vorsitz wird die Region durch eine Änderung des Autonomiestatuts reformiert. Dies hat der Provinz Trient die Möglichkeit eröffnet, ein neues Wahlgesetz einzuführen, an dem Margherita Cogo als Mitglied der fünften Kommission im Trentiner Landtag aktiv mitgearbeitet hat. Im Jänner 2002 reicht sie ihren Rücktritt ein, weil sie fest davon überzeugt ist, dass in der Politik Eigenschaften wie Ethik, Aufrichtigkeit, Leidenschaft und Kompetenz, aber genauso die Fähigkeit zum Verzicht auf Machtpositionen wichtig sind, wenn die gegebenen Umstände keine gute Arbeit ermöglichen.
Margherita Cogo stand immer schon dem schnellen Wandel innerhalb der Gesellschaft aufgeschlossen gegenüber und hat beharrlich jene Positionen unterstützt, welche dem politischen, sozialen und wirtschaftlichen Gedeihen einer Gesellschaft, die sowohl von Frauen als auch von der Jugend aktiv mitgestaltet werden kann, förderlich sind.
Sie wurde 2003 wiedergewählt und bekleidete als erste Frau das Amt der Landeshauptmann-Stellvertreterin. Gleichzeitig wurde sie zur Landesrätin für Kultur ernannt. Ihre Politik war stets darauf ausgerichtet, die günstigsten Voraussetzungen für die Schaffung regionaler Netzwerke innerhalb der Musikschulen, der Verbände und der Schauspielschulen zu bieten. Ihre volle Unterstützung galt außerdem sowohl den Landesmuseen als auch anderen kulturellen Highlights wie es die bekannten Festivals sind. 2008 schaffte Margherita Cogo mit der Demokratischen Partei erneut den Sprung in den Landtag; im Februar 2009 wird sie zur Regionalassessorin ernannt.